14. Jahreskongress der DVSE e.V. • 01. - 02. Juni 2007 • Münster

… als Stadt des Westfälischen Friedens mit reicher Geschichte, als Deutschlands drittgrößte Universitätsstadt mit rund 50.000 Studierenden, als Einkaufsparadies vor historischer Kulisse, als Fahrradhauptstadt mit einem Fahrradparkhaus, als Kunst- und Kulturhochburg mit internationalem Renommee, als Stadt mit Kaufmannstraditionen und als Filmstadt mit Tatort- und Wilsbergdrehs.
805 wird der Sprengel zum Bistum erhoben, auf dem Horsteberg, dem Münster seinen Namen verdankt, wird das Kloster gegründet und der St. Paulus-Dom, der zum Mittelpunkt der Stadt werden sollte, wird erbaut. Die heutige Gestalt des Domes ist im Wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Im Dom befindet sich die Astronomische Uhr, ein Wunderwerk des Spätmittelalters, deren Kalender bis in das Jahr 2071 geht (Umgang der Heiligen Drei Könige und Glockenspiel, Mo. – Sa. 12 Uhr, So. und Feiertags 12:30 Uhr). Wenige Schritte entfernt ist die Grabkapelle des Kardinals Clemens August von Galen, des „Löwen von Münster“.Bei einem Rundgang rund um das Gotteshaus fällt eine lebensgroße Statue des Kardinals von Galen auf, die unter den Linden des Domplatzes ihren Standort gefunden hat. Etwas weiter kommt man zum Horsteberg, einem der ältesten Teile der Stadt, dessen Bebauung noch heute einen Eindruck vom vergangenen Münster vermittelt.
Das Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun aus den Jahren 1753- 57 bildet zusammen mit der Clemenskirche und der Dominikanerkirche die „Barockinsel“ an der Salzstraße, die heute Fußgängerzone ist. Der Erbdrostenhof, Münsters schönster Adelshof, steht diagonal auf einem rechteckigen Grundstück. Nach Kriegszerstörungen wurde der Erbdrostenhof äußerlich originalgetreu aufgebaut und ist heute Sitz des Landeskonservators von Westfalen. Im Inneren erhielten nur das Treppenhaus sowie der Festsaal in der ersten Etage ihr ursprüngliches Gesicht.
Gotisches Bogenhaus mit hohem Giebel, der in deutschen Landen seinesgleichen sucht. Der Bau aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde in den fünfziger Jahren originalgetreu wiederaufgebaut. Der Friedenssaal war 1648 Schauplatz der Beschwörung des Spanisch- Niederländischen Friedens, der dem gesamten Westfälischen Frieden voranging (Öffnungszeiten des Friedenssaales: Di. – Fr. 10 – 17 Uhr, Sa., So. und Feiertags 10–16 Uhr, außer bei offiziellen Veranstaltungen der Stadt).
Eines der ältesten münsterschen Gildehäuser (1589). Der hohe Stufengiebel ist, wie bei vielen repräsentativen Bauten Münsters, in rotem Backstein mit hellem Sandstein als Gliederungselement ausgeführt. (Mo.-Fr. 10 – 19 Uhr, Sa. 10 – 15 Uhr).
Die etwas versteckt liegende Kirche ist ebenfalls ein Hauptwerk Schlauns, erbaut 1745 bis 1753. Sie gehörte zum Kloster und Hospital der Barmherzigen Brüder, das Fürstbischof Clemens August errichten ließ. Der runde Zentralbau mit Kuppel, Laterne und einem prachtvollen Innenraum ist nach den Plänen Schlauns originalgetreu restauriert worden.
| 11:00 – 13:00 Uhr | Altstadtführung Ab Bürgerhalle, Rathaus am Prinzipalmarkt Kosten: 6 Euro/Person (Teilnahme ohne Anmeldung möglich) |
| 18:15 – 20:15 Uhr | Zeitreise durch 12 Jahrhunderte – Szenen aus der Bistumsgeschichte Ab Rathaus-Innenhof Kosten: 17 Euro/Person (Anmeldung erforderlich, Telefon: 0251 492 2770) |
| 19:00 – 20:00 Uhr | Abendbummel Ab Rathaus, Prinzipalmarkt Kosten: 6 Euro/Person (Teilnahme ohne Anmeldung möglich) |
| 14:00 – 16:00 Uhr | Münsters Merkwürdigkeiten Ab Bürgerhalle, Rathaus am Prinzipalmarkt Kosten: 7 Euro/Person (Teilnahme ohne Anmeldung möglich) |
| 15:00 – 16:30 Uhr | Münster quer – historischer Rundgang durch die Altstadt Ab Rathaus-Innenhof, Chillida-Bänke Kosten: 5 Euro/Person (Teilnahme ohne Anmeldung möglich) |
Weitere Informationen zu Münster erhalten Sie bei der Touristen Information:
Münster Information
Heinrich-Brüning-Straße 9
48143 Münster
Telefon: 0251 49227-10
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Quelle: Münster Marketing, Kongressbüro, Klemensstr. 10, 48143 Münster
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