DVSE 2010 - 17. Jahreskongress der
Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) e. V.
Rosenheim 7. – 8. Mai 2010
zu dem am 7. und 8. Mai 2010 stattfindenden 17. Jahreskongress der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) e.V. lade ich Sie sehr herzlich ein und hoffe, dass Sie nicht nur vom wissenschaftlichen Programm, die Schulter und das Ellenbogengelenk betreffend profitieren, sondern auch einige Eindrücke aus Oberbayern mitnehmen. Rosenheim liegt im Chiemgau nahe der bayerischen und österreichischen Alpen in einer reizvollen Seenlandschaft, etwa in der Mitte zwischen den kulturellen Metropolen München und Salzburg. Gleichzeitig zum Kongress findet die Landesgartenschau in Rosenheim statt. Rosenheim kann sich dadurch in einem ganz neuen und sehr ansprechenden Erscheinungsbild präsentieren.
Ein Hauptthema des wissenschaftlichen Programms behandelt Komplikationen in der offenen und der arthroskopischen Chirurgie an Schulter und Ellenbogen. Nachdem die Schulterchirurgie in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, und sich immer mehr Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Schulter beschäftigen, ist es wieder einmal an der Zeit, sich auch mit den Komplikationen auseinander zu setzen.
Weitere Schwerpunkte der Tagung stellen die Instabilität und die Rotatorenmanschette dar. Bei der posttraumatischen Instabilität ohne größere knöcherne Defekte geht die Tendenz immer mehr zur arthroskopischen Stabilisierung. Auch bei der Rotatorenmanschettenrekonstruktion finden sich immer mehr Verfechter der arthroskopischen Therapie. Ob die Doppelreihenrekonstruktion wirklich Vorteile bringt, vermag dieser Kongress nicht zu beantworten, aber doch einige neue Aspekte einzubringen.
Das Thema Endoprothetik der Schulter nimmt einen breiten Rahmen des Jahreskongresses 2010 ein. Hier gibt es einige neue Entwicklungen, deren Möglichkeiten aber auch Gefahren näher beleuchtet werden.
Zur Weiterbildung des OP-Pflegepersonals ist ein Seminar geplant, welches sich mit der Lagerung, Abdeckung, Instrumentation von Eingriffen an der Schulter und mit der Darstellung der Operationsprinzipien befasst.
Workshops der uns erneut stark unterstützenden Industrie, bei der ich mich auf diesem Wege bedanken möchte, runden das wissenschaftliche Programm ab.
Ich hoffe, dass dieser Kongress allen interessierten Kolleginnen und Kollegen, aber auch dem OP-Pflegepersonal
neue Kenntnisse vermitteln und Anregungen für ihre tägliche Arbeit geben kann.
Ich freue mich, Sie im Mai 2010 in Rosenheim begrüßen zu dürfen und verbleibe bis dahin
Ihr Dr. Frank Hoffmann